Wie sicher ist der Frieden

 

Autor

Ralf Trapp

Verlag

Uraniaverlag Leipzig - Jena - Berlin

Land

DDR

Preis

Antiqua

Seiten

164

Jahr

1983

 

Friedensbedrohnng: da steht ein riesengroßer Panier, und ihm gegenüber sitzt eine kleim Taube: "Der Mut besteht nichl darin, daß man die Gefahr blind übersiebt, sondern daß man sie sehend überwindet." So ein in diesem Buch abgebildetes Plakat einer bulgarischen Studentin der Kunsthochschule Berlin. Und ein anderes Plakat, ebenfalls von einem Studenten dieser Hochschule, zeigt einen Atombombenpilz: "Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn ... 400 %. und es riskiert die Erde."

Das ist Engagement für Frieden und Abrüstung, das ist Engagement für die Stärkung des Sozialismus!

Dieses Buch schildert die Friedensbedrohung aus der Sich) des Naturwissenschaftlers. Es zeigt die politische Verantwortung der Wissenschaftler auf, macht dabei jedoch nicht nur historische Entwicklungen und gegenwärtige gesellschaftspoltische Probleme sichtlbar. sondern erklärt auch die naturwissenschaftlichen Grundlagen moderner Massenvernichtungswafren und ihre W i r klingen.

Spätestens seit dem ersten Einsatz von Chlorgas von selten deutscher Truppen im ersten Weltkrieg halte die Kriegsführung eine neue Qualität bekommen. Spätestens seit diesem Zeitpunkt war mit einer Handbewegung die massenweise Vernichtung von Menschen möglich geworden.

Der Imperialismus perfektionierte die Masscnvernichtungswaffen. Chemische Waffen, bakteriologische Waffen, Kernwaffen, ein grausamer Höhepunkt der Entwicklung die Neutronenkernwaffe. Das Hochrüsten der Monopole geht weiter; das Problem von Frieden oder Krieg steht aber heute anders als noch vor einigen Jahrzehnten. Tausende atomarer Waffen sind auf Europa gerichtet. Die Einführung neuer Waffensysteme durch die USA und die gleichzeitig propagierte These vom "begrenzten Kernwaffenkrieg" senken die Schwelle zur Auslösung eines atomaren Infernos. Die sozialistischen Staaten unter Führung der UdSSR waren und sind zum Schutz des Friedens gezwungen, ihrerseits dem Imperialismus Waffen entgegenzusetzen. Gleichzeitig ergreifen sie immer wieder die Initiative, um zu konkreten Schritten bei der Abrüstung am Verhandlungstisch zu gelangen.

Gerade in den letzten Jahren wehren sich zudem immer breitere Kreise der Bevölkerung Westeuropas und der USA gegen die menschenverachtende Politik ihrer Staaten.

Dieses Buch klärt sachlich auf und vermittelt die Einsicht in die Notwendigkeit, daß alle Menschen aktiv für die Erhaltung des Friedens eintreten.