Was geschah im kurdischen Halabja?
Von Prof. Mohamed al-Obaidi
Die Wahrheit darüber, was in Halabja wirklich geschehen ist, wurde vor der
Öffentlichkeit immer versteckt. Viele von denen, welche genau wussten, was in diesem
kurdischen Dorf in der der zweiten Hälfte des März 1988 passiert ist, haben die
Sichtweise der westlichen Medien in Frage gestellt.
Es ist eine Tatsache, dass die Schlüsselfiguren der kurdischen Führerung, unterstützt
vom CIA und vom Mossad, das grosse Netzwerk der Medienagenturen und der
Öffentlichkeitsarbeit benutzt haben um die Wahrheit zu manipulieren und zu
verdrehen. Damit sollten die kurdischen politischen Parteien begünstigt werden.
1993 wurde in Israel eine Organisation namens Kurdisch Israelische Freundschaftsliga
gegründet. Ins Leben gerufen wurde diese Organisation von einem jüdischen Kurden namens
Moti Haken, welcher ursprünglich aus Zakho, Irak eingewandert war und der aufs engste mit
der US amerikanischen Zionisten Lobby in den USA zusammenarbeitete.
Seine Bemühungen endeten 1996 mit der Gründung des Washington – Kurdischen Instituts,
eine Organisation welche vom Zionisten Mike Amitay finanziert und beaufsichtigt wird.
Mike Amitay ist der Sohn von Morris Amitay, welcher ein langjähriger Assistent im
Kongress und ein Lobbyist für die einflussreichen israelisch-amerikanischen Komitees war.
Amitay Senior ist der Berater in Frank Gaffneys "Zentrum für Sicherheitspolitik" und der
frühere Vize Vorsitzende des jüdischen Instituts für Nationale Sicherheits- Affären. (JINSA).
Dabei handelt es sich um vom LIKUD unterstützte Spezialisten, welche mit den
verschiedenen Kräften innerhalb der US Armee und der israelischen Streitkräfte Beziehungen
pflegen.
Zu den JINSA Partnern gehören u.a Dick Cheney, John Bolton, Douglas Feith, und Richard
Perle. Eine Gruppe bestehend aus kurdischen Personen welche bekannt sind, für ihre
Beziehungen zum Mossad, führen die Geschäfte des Washingtoner Instituts. Diese sind
namentlich: Najmaldin Karim, Omar Halmat, Birusk Tugan, Osman Baban, Asad Khailany,
Kendal Nezan, Asfandiar Shukri and Mohammad Khoshnaw.
Solche Organisationen wetteifern miteinander in den Behauptungen, dass die irakische Armee
kurdische Dorfbevölkerungen während des Jahres 1988 mit chemischen Kampfstoffen
angegriffen habe.
Gemäss Human Rights Watch (HRW) "Wurden mindestens 50’000, möglicherweise bis zu
100'000 Menschen, die Meisten von ihnen Frauen und Kinder, Kurden irakischer Herkunft,
zwischen Februar und September 1988 auf Befehl der Zentrale in Bagdad mit Kampfgas
ermordet."
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Es ist eine Tatsache, dass die Schlüsselfiguren der kurdischen Führer, unterstützt vom CIA
und vom Mossad, das grosse Netzwerk der Medienagenturen und der Öffentlichkeitsarbeit
benutzt haben um die Wahrheit zu manipulieren und zu verdrehen. Damit sollten die
kurdischen politischen Parteien begünstigt werden. Es gibt andere Meister auf diesen Gebiet:
Einer ist Jeffrey Goldberg, dessen 18'000 Wörter zählende Geschichte "The Great Terror",
veröffentlicht am 25. März 2002 in der New York Times, die Grundlage dafür bildet, was die
offizielle Regierungswebsite der USA als vermeintlichen irakischen Völkermord brandmarkt.
Goldbergs Geschichte ist voll schriller Details. So erfahren wir zum Beispiel, dass eine Frau,
Hamida Mahmoud, starb während sie ihre zwei Jahre alte Tochter stillte. Goldberg folgt auch
der Linie, welche Human Rights Watch vorgegeben hat und er involviert die Nazis: "Saddam
Husseins Angriffe auf seine eigene Bevölkerung zeichnen sich dadurch aus, dass hier zum
ersten Mal in der Geschichte, seit dem Holocaust, Frauen und Kinder durch Giftgas
umgebracht wurden." Was Goldberg seiner Leserschaft vorenthält, ist, dass er israelischamerikanischer
Doppelbürger ist, und dass er bis vor wenigen Jahren Mitglied der israelischen
Armee war. Oder das er zielbewusst Kriegsberichterstattungen ignoriert, welche natürlich zu
völlig anderen Schlussfolgerungen kommen. Die irakische Armee benutze angeblich bei 40
Angriffen auf kurdische Ziele Giftgas. Dies bezeichnet HRW als Völkermord. Der
berühmteste von all diesen angeblichen Angriffen ist derjenige auf das Dorf Halabja, bei
welchen wiederum gemäss HRW 5000 Menschen ums Leben kamen.
Es ist bekannt, dass beide Seiten, Iran und Irak in ihrem acht Jahre dauernden Krieg
(September 1980 – August 1988) chemische Waffen einsetzten. Die meisten von Iraks
angeblichen Angriffen fanden statt, während dieser Krieg tobte, auch wenn HRW behauptet,
dass die Angriffe bis zum September 1988 andauerten. Irak hat bestätigt, gegen iranische
Truppen Senfgas eingesetzt zu haben. Iran hatte die Taktik, durch die Überzahl ihrer Truppen,
die irakischen Linien zu durchbrechen. Dies sollte mit Senfgas gestoppt werden. Irak hat
jedoch immer bestritten, zu irgendeiner Zeit Giftgas gegen Zivilpersonen eingesetzt zu haben.
Die einzig bestätigten zivilen Toten, welche mit chemischen Waffen ermordet wurden, fanden
sich im irakisch-kurdischen Dorf Halabja, nahe der iranischen Grenze. Hier starben Mitte
März 1988 mehrere Hundert Menschen an einer Gasvergiftung.
Iran nahm das Dorf und die dazu gehörende kleine irakische Garnison am 15. März 1988 ein.
Das Gas wurde am 16. März und danach eingesetzt. Wer ist dann also verantwortlich für die
Toten, Iran oder Irak? Und wie hoch ist der Blutzoll derer, welche wussten und wissen, dass
die iranische Armee in Halabja war und dennoch niemals über Vergasungen berichteten? Das
beste Zeugnis zur Beantwortung dieser Fragen liefert uns der 1990 erschienene Report des
Institutes für Strategische Studien der US Armee. Die Kriegsberichterstatter kommen darin
zum Schluss, dass die iranischen, nicht die irakischen Streitkräfte die Schuldigen von Halabja
sind.
Die irakische Armee benutze angeblich bei 40 Angriffen auf kurdische Ziele Giftgas. Dies
bezeichnet HRW als Völkermord. Kriegsberichterstatter bestätigen, dass der Irak, während
den Kämpfen um Halabja Senfgas eingesetzt habe. Es ist bekannt, dass Senfgas kampfunfähig
macht und seine tödliche Wirkung liegt bei etwa 2%. Senfgas könnte also niemals Hunderte
von Leuten getötet haben, nicht zu sprechen von den Tausenden, welche HRW der irakischen
Armee anlastet.
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Gemäss den Kriegsberichterstattern, kontrollierte der Iran nach einem Erstschlag das Dorf.
Die irakische Armee startete eine Gegenoffensive und setzte Senfgas ein. Dies löste wiederum
eine Attacke der Iraner aus, welche einen "Blood Agent" (Zyanid-Chlorid oder Hydrogen
Zyanide) einsetzten. Dadurch eroberten sie das Dorf abermals und sie hielten es während auch
während mehrer Monate. Die Iraner hielten also ein Dorf besetzt, welches voll mit grässlich
entstellten Leichen war – sie beschuldigten den Irak und so entstanden die Anschuldigen, die
irakische Armee habe einen Völkermord verübt. Die internationalen Medien fielen ein und
zynischerweise förderte der US Senat diese Anschuldigungen.
Stephan Pelletiere, der dienstälteste politische Analyst des CIA für irakische Angelegenheiten
während des Irakisch-Iranischen Krieges, studierte die Beweise des Völkermordes in Halabja
genau, er und seine Gruppe kamen zu folgenden Ergebnissen:
"Die grosse Mehrheit der Opfer, welche die Berichterstatter und andere Beobachter vor Ort
gesehen haben, waren blau an ihren Extremitäten. Dies bedeutet, sie wurden durch ein Gift,
welches auf das Blut wirkt getötet, möglicherweise Zyanid Chlorid oder Hydrogen Zyanide.
Diese Chemikalien wurden vom Irak niemals eingesetzt und er besitzt auch keine
Möglichkeiten, sie zu produzieren. Die Iraner hingegen haben diese Substanzen angewendet,
deswegen wurden die Kurden durch die Iraner getötet."
In Pelletiers Bericht stand auch, dass Hilfsorganisationen, welche irakisch kurdische
Flüchtlinge in der Türkei untersuchten, keinerlei Anzeichen auf Vergiftungen oder auf Giftgas
fanden.
Nachdem sie15 Jahre HRW und deren Anschuldigungen gegen den Irak unterstützt haben, hat
der CIA endlich zugegeben in seinem Bericht endlich zugegeben, dass von Seiten des Irak nur
Senfgas und Nervengas eingesetzt wurde.
Die CIA scheint jetzt den US Kriegsbericht vom April 1990 zu unterstützen, welcher sagt,
dass das fragliche Zyanid niemals im Besitz des Irak war. Nicht Senfgas oder Nervengas
tötete die Bevölkerung Halabjas, sondern ein Zyanid Gas über welches die iranische Armee
verfügte.Der Angriff gegen die Bevölkerung Halabjas beinhaltet auch den Medienkrieg gegen
den Irak.
Trotz allen Zweifeln, geweckt durch sowohl professionelle Untersuchungen, als auch durch
den erwähnten CIA Bericht: Nach Jahren der Propaganda durch die kurdische Führung,
unterstützt vom Mossad hat sich das Thema Völkermord in der internationalen Gemeinschaft
eingebrannt.
In einem Interview mit der Village Voice im Jahr 2002 sagte Stephan Pelletier: "Es gibt heute
keinerlei Beweise – und ich bin nicht der einzige, der davon überzeugt ist – das nichts in
Halabja so geschehen ist, wie es Jeffrey Goldberg beschreibt."
Dies ist heute von entscheidender Bedeutung. Wir sagen, Saddam sei ein Monster, ein
Verrückter, welcher sein eigenes Volk vergast, so was dürften wir nicht tolerieren. Warum
das alles? Weil es das letzte Argument ist, welches den USA geblieben ist, um gegen ihn in
den Krieg zu ziehen.
Professor Mohamed al-Obaidi ist der Sprecher der Volks Kampf Bewegung (al-Kifah-al-
Shabi) im Irak. Er lebt und arbeitet als Universitätsprofessor in England. Er im al-
Adhamiyah Viertel in Bagdad geboren und erzogen. Momentan schreibt er ein Buch über
Halabja.